Markus Feldenkirchen Familie

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Markus Feldenkirchen Familie – Zum Auftakt gab es einen Geburtstagsstreich: Die rund 500 Gäste der Hamburger Nannen-Preisverleihung überraschten am Mittwochabend „Tagesthemen“-Moderatorin Caren Miosga mit „Happy Birthday to You“. Der Chor der Medienmogule, begleitet von der Pianistin Joja Wendt, sang die Glückwünsche zum – dezent heruntergespielten – 49. Geburtstag. Miosga sagte: „Das dürfte doch niemand wissen, da bin ich zumindest platt.“ Nachdem Gruner+Jahr-Herausgeberin Julia Jäkel leidenschaftlich die Presse- und Meinungsfreiheit verteidigt hatte, schlug der Ton weitaus ernster. Jäkel argumentierte im kleinen Saal der Elbphilharmonie vor Medien-, Kultur- und Wirtschaftsgrößen, ohne dies sei eine freiheitliche Gesellschaft nicht möglich. Die Medien sollten nicht von einer Einheit kontrolliert werden, einschließlich der Regierung, eines wohlhabenden Wohltäters, einer politischen Partei oder einer Ideologie. Journalisten sollten eine Hauptaufgabe haben, und das ist die Wahrheit.

Aus insgesamt 1.000 Einsendungen wurden 18 für Nannen-Preise in verschiedenen journalistischen Kategorien ausgewählt. Die nicht dotierten Preise werden seit 2005 jährlich von Gruner+Jahr und seiner Zeitschrift „Stern“ zu Ehren des Zeitschriftengründers Henri Nannen (1913-1996) vergeben. Um die offizielle Website der Preise zu besuchen, klicken Sie hier.

Souad Mekhennet, Sicherheitskorrespondent der „Washington Post“, erhielt den Sonderpreis nach Nominierung durch ein syrisch-deutsches Vokalensemble. Laut Christian Krug, Chefredakteur des „Stern“, sind Sie einer der mutigsten Journalisten, die er je kennengelernt hat. Mekhennet war einer der wenigen Menschen auf der Welt, der die Gelegenheit hatte, sich mit hochrangigen Führern des Islamischen Staates und der Terrorgruppe Al-Qaida zu einem Interview zusammenzusetzen. Sie wolle, so Krug, “die Beweggründe von Terroristen verstehen und beschreiben”. Mekhennet, gebürtige Frankfurterin, deren Eltern türkische und marokkanische Flüchtlinge waren, absolvierte 2001 ihre Journalistenausbildung an der Henri-Nannen-Schule.

Laut SPIEGEL ist Markus Feldenkirchen mit dem King of Discipline Reporting Award ausgezeichnet worden. 150 Tage war er mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz im Wahlkampf unterwegs. Die Jury kam aufgrund ihrer Überlegungen zu dem Schluss, dass „Mannomannomann“ sowohl ein meisterhaftes Psychogramm als auch eine Lehrstunde in den Regeln des Wahlprozesses war. Feldenkirchen erklärte, dass das Porträt möglich war, weil Schulz am Pressetisch posiert und ihn an sich herangelassen hatte.

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Für ihre Ermittlungen zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt 2016 wurde ein Team der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ ausgezeichnet. Der Artikel „Ein Anschlag ist zu erwarten“ hat die Kette der Ereignisse nachgestellt, die zum Terroranschlag von Anis Amri geführt haben. Bissiger investigativer Journalismus wurde von der Jury als unabdingbar für eine gesunde Demokratie erachtet.

Caterina Lobensteins „Zeit“-Beitrag über eine betagte Hausmeisterin hat den Leser überzeugt. Die Jury war sich einig: “Warum hat Mrs. Noe kein Geld mehr?” war äußerst präzise, ​​ehrlich und nuanciert in seiner Darstellung des Innenlebens des Pflegeberufs. Berichten zufolge hat die Jury beschlossen, keine weiteren Fotos von Adam Ferguson aus der „Stern“-Ausgabe mit dem Titel „Dem Jenseits entkommen“ zu veröffentlichen. Der Fotograf hat den Terror und das Leid der von der Terrorgruppe Boko Haram entführten Mädchen festgehalten, ohne den jungen Opfern ein weiteres Trauma zuzufügen.

Für den „Stern“ dokumentierte Pablo Ernesto Piovano (in dem Fotoessay „In einem vergifteten Land“) die verheerenden Auswirkungen des Pestizideinsatzes auf die Menschen in Argentinien, dokumentierte Krankheitsfälle, Missbildungen und Todesfälle. Piavano begründete sein Vorgehen gegen die „Kozid“ damit, dass er das Bewusstsein dafür schärfen wolle, wie wichtig die Natur für das Überleben der Menschheit ist. Für seine schockierenden Fotografien gewann er den Nannen-Preis.

Laut Jury lieferte ein fünfköpfiges Team des Schweizer “Tagesanzeiger” das beste Webprojekt ab. Bei „In eisigen Tiefen – Expedition im Gletscher“ setzten sie eine 360-Grad-Kamera ein. “Ein multimediales Meisterwerk”, wie es Juror und SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer formulierte. Ihm zufolge konnte er seine Angst vor leeren Räumen überwinden, indem er einfach an sie dachte.

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So lautet der Titel des Debütromans von Markus Feldenkirchen, den er im Rahmen des AMG Forums am Montag, 8. November um 19:30 Uhr in der Aula vorstellte. Feldenkirchen hat vor fünfzehn Jahren bei AMG sein Abitur gemacht. Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiterin Frau Sanio wurde die knapp zweistündige Veranstaltung von Frau Schopp eröffnet, die auch die Veranstaltung organisierte und moderierte. Frau Schopp, die ehemalige Philosophieprofessorin von Herrn Feldenkirchen, ist von dem Roman begeistert und begrüßte die Beteiligung des Publikums.

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Schon als junger Mann war Markus Feldenkirchen auf der Bühne kein Unbekannter. Als Markus Feldenkirchens damaliger Deutschlehrer „Ihr Sprachstil reicht maximal für die Bild-Zeitung“ auf die Rückseite einer Ausgabe der Schülerzeitung 51429 kritzelte, war ihm klar, dass er etwas anfangen musste. Anstatt seinem ursprünglichen Plan, Schauspieler zu werden, zu folgen, ging er zur school für Politikwissenschaft, Geschichte und Literatur in Bonn und New York sowie Journalistik in München. Seit 2006 ist er Reporter für das Magazin Spiegel und hat sich damals vor allem mit der Politik beschäftigt. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet und sein Debütalbum „Was zusammengehört“ erhielt begeisterte Kritiken in den Medien.

Der Protagonist Benjamin studierte an einem Bensberger Gymnasium (leicht zu identifizieren als AMG) und verliebte sich 1989 während eines Schüleraustauschs in Irland in Victoria. Letztendlich musste er mit Victoria Schluss machen. Er war früher ein armer Bankier, aber er arbeitete hart und wurde schließlich reich. Die Handlung des Romans ist zwischen Vergangenheit und Gegenwart gespalten, aber im Kern ist es immer noch eine Liebesgeschichte. Seiten, die in der Vergangenheit angesiedelt sind, hat Markus Feldenkirchen am meisten gelesen. Das war an unserer Schule sehr verbreitet; insbesondere die irische Austauschreise, das Kennenlernen von Victoria und die drohende chaotische Ausreise aus Irland aufgrund des Mauerfalls waren häufige Gesprächsthemen (Kapitel 1, 2, 5 und 15). Wenn das Publikum wissen möchte, ob sich Benjamin und Victoria tatsächlich getroffen haben, wird Herr Feldenkirchen diese Information jedoch nicht preisgeben.

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An verschiedenen Stellen führte Frau Schopp Interviews mit dem Autor, um den Zuhörern einen Einblick in die Gedankenwelt eines Schriftstellers zu geben. Daraus haben wir gelernt, dass Herr Feldenkirchen im Gegensatz zu seinem journalistischen Schreiben einen größeren Spielraum hatte, seiner Fantasie beim Schreiben des Romans freien Lauf zu lassen. Trotzdem kann er beides haben. Anstatt an einem kürzeren Stück zu arbeiten, tauchte er im August 2007 kopfüber in den 310-seitigen Roman („Wenn schon, dann richtig“) ein. Ihm war von Anfang an klar, dass dies eine Liebesgeschichte mit zwei deutlich unterschiedlichen Epochen werden würde. Bei seinen vielen Forschungsreisen nach Irland fand er große Inspiration im Cottage des Schriftstellers, wo er zwei Wochen verbrachte. Der Roman wurde jedoch größtenteils an seinem heimischen Schreibtisch konzipiert.

Danach könnten Leute aus dem Publikum Fragen stellen. Auf die Frage, wie viel autobiografisches Material in dem Roman enthalten sei, antwortete er humorvoll und schätzte, dass 28 % davon autobiografisch seien. Er hat sich vielleicht von realen Ereignissen inspirieren lassen, aber er hat sie verzerrt. Also ging er nach Irland zum Austausch mit einem Mann namens Mr. Karlshaus, der nichts mit der Kunstfigur Mr. Böll gemein hat, und die ganze Liebesgeschichte war erfunden. Aber wie unser Protagonist ist auch Herr Feldenkirchen ein großer Fan des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach. Dies liegt an seiner Kindheit an der Sprache und Kultur von Bergisch Gladbach.

Am Ende konnte man das Buch kaufen und vom Autor signieren lassen. Bei der Veranstaltung wurde viel gelacht und gelacht. Wenn diese Rezension Ihr Interesse geweckt hat, können Sie ein kostenloses Probekapitel herunterladen oder den vollständigen Roman auf der Website des Autors (www.markusfeldenkirchen.de) kaufen.

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